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iRobot Braava 390T Staub- und Nasswischroboter

(4 / 5 bei 618 Stimmen)

289,90 € 333,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 24. September 2021 16:59
Marke
APP-Fähigkeit
Raumkarte
Sprachsteuerung
Artikelgewicht1.8Kg
Lautstärke10dB
  • Wischroboter für größere Räume oder Flächen, hergestellt von iRobot mit über 25 Jahren Erfahrungen in Robotik
  • Reinigt größere Flächen sorgfältig, dabei wischt Braava dreifach an jeder Stelle. Mit der iAdapt 2.0 Navigation behält Braava die Orientierung und reinigt optimal und gründlich
  • Wischt alle Hartböden, wie Laminat, Holz, Steinböden und Fliesen
  • Im Trockenwischmodus werden an jeder Stelle Schmutz, Staub, Tierhaare und Allergene zusammen gefegt (bis zu 92m²), oder sie nutzen den Feuchtwischmodus um den Schmutz und Staub zu wischen (bis zu 33m²)
  • Wird mit vier waschbaren Reinigungstücher ausgeliefert, je zwei Feuchtwischtüchern und Trockenwischtüchern

iRobot Braava 390T

iRobot Braava 390T Test 2019 (für große Räume & Flächen)

Prinzipiell bekommen Sie beim iRobot Braava 390T erst mal alles, was Sie zum Starten des Wischroboters benötigen. Weil das Gerät aber schon seit 2015 verkauft wird, gibt es nicht allzu modernes Zubehör. Eine App, ein moderner Antrieb oder zumindest Magnetbänder (zum Absperren von Bereichen) sucht man hier vergeblich.

Lieferumfang

  • Ladekabel (mit EU-Netzteil)
  • NorthStar-Cube (inkl. zwei C-Batterien)
  • Bedienungsanleitung (auch in Deutsch)
  • Wischplatte für das Staubwischen
  • Wischplatte für das Nasswischen
  • Wischtuch für das Staubwischen (waschbar) 2x
  • Wischtuch für das Nasswischen (waschbar) 2x

Allerdings muss ich auch dazusagen: Neu ist nicht immer besser. Das System „iRobot Braava 390T“ funktioniert gut, auch wenn es nicht mehr das Neuste ist. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass ein Wischroboter, den iRobot heutzutage entwickeln würde, deutlich mehr auf dem Kasten hätte.

Eine Fernbedienung fehlt ebenfalls. Nicht mir persönlich, denn durch die Knöpfe auf dem Roboter ist der Wischi vollständig bedienbar. Für Ältere Menschen wäre das aber dennoch sehr sinnvoll.

Wischtücher

Hochwertige Wischtücher (trocken und nass) gibt es mit dazu. Was mir auch gut gefällt: Sowohl die Wischtücher zum Trocken- als auch zum Nasswischen gibt es in doppelter Ausführung mit im Karton. Vier Tücher gibt es im Lieferumfang dazu. 2x zum Trocken-, 2x zum Nasswischen. Die können Sie Übrigens problemlos öfter nutzen, da die Mikrofasertücher waschbar sind. Einfach bei 60 Grad in die Waschmaschine und gut ist. Wischen und danach ab damit in die Maschine – minimaler Aufwand. Wer keine Lust auf die Tücher zum Trockenwischen hat, kann auch Einmaltücher verwenden. Laut iRobot sind die Swiffer-Tücher dafür besonders toll geeignet. Wichtig ist nur, dass Sie darauf achten elektrostatische Tücher zu kaufen, da der Staub an den Tüchern hängen bleiben sollte.

Das mit dem Kaufen von Einmaltüchern können Sie sich vielleicht doch besser gleich sparen. Denn die Trockenwischfunktion macht in meinen Augen Überhaupt keinen Sinn. Das Nasswischen ist dafür aber umso interessanter. Mehr dazu aber gleich im Teil „gute Nassreinigung Überzeugt auch im Härtetest“.

Welche Tücher verwenden Sie am besten

Damit der iRobot Braava 390T auch ordentlich nasswischt, verwenden Sie am besten die dafür vorgesehenen Tücher (das sind die Blauen). Die Mikrofasertücher machen definitiv einen hochwertigen Eindruck. Die Fasern reichen auch wirklich bis zum Rand des Tuchs, und verkleinern so die Aufnahmefähigkeit des Braava 390T nicht unnötig. Für meinen Geschmack hätte das Wischtuch aber durchaus etwas größer und dicker sein dürfen. Denn dann kann es natürlich auch mehr Schmutz aufnehmen. Wenn Sie den Braava 390T nur immer einen Raum reinigen lassen, dürfte das keine Rolle spielen. Wer den iRobot Wischroboter aber für die komplette Etage am Stück einsetzen möchte, wird verstehen was ich meine. Je größer ein Wischtuch ist, desto mehr Schmutz kann es logischerweise aufnehmen.

Ich habe den iRobot Braava 390T bestimmt schon an die dreißig Mal im Betrieb gehabt, und die Tücher erfüllen immer noch ihren Job. Allzu regelmäßig muss man die Tücher also nicht ersetzen. Ich denke mal alle drei bis vier Monate – je nach Nutzung – dürften hinkommen.

Wassertank lässt Kritik zu

Die beiden Wischaufsätze (einer für Trocken-, einer für das Nasswischen) sind erstmal dafür da, das entsprechende Wischtuch am Roboter zu befestigen. Das Wischpad für die Nassreinigung dient gleichzeitig als Wassertank. Dort passen 100ml rein. Das könnte für meinen Geschmack etwas mehr sein. Das Pad zum Trockenwischen ist Überraschend gut gelungen – der Wassertank etwas klein. Das Wasser wird Über einen kleinen Docht in der Mitte des Pads an das Wischtuch weitergegeben. Diesen Tropfmechanismus weniger ich weniger gut. Aber durch den Docht wird das Wasser aus dem Tank an das Wischtuch weitergeleitet. Das Wischtuch des iRobot Braava 390T wird schnell feucht. Das ist bei dieser Art von Technik leider nicht immer so. NorthStar-Cubes: veraltetes System, das einwandfrei funktioniert Auch wenn die Geschichte mit den NorthStar-Würfeln sicher nicht die Aktuellste ist, funktioniert sie dennoch gut. Aber eines nach dem anderen:

Was hat es mit den Würfeln eigentlich auf sich?

Dieser kleine, schwarze Würfel ist für den iRobot Wischroboter in etwa das, was ihr Auto-Navi für Sie ist: ein Wegweiser. Wenn Sie den NorthStar-Cube aufgestellt und angeschaltet haben, wirft er eine für Sie und mich unsichtbare Karte an die Decke. Vereinfacht gesagt ist der NorthStar-Cube für den Braava 390T ein Indoor GPS. Der Braava 390T kann diese allerdings sehen und vor allem auch lesen. Er sieht plötzlich Hindernisse, Wände und kann seine eigene Position im Raum bestimmen. Das macht ihn gleich deutlich smarter als die ganzen Chaos-Roboter, die sich zufällig durch den Raum bewegen.

Die Navigation des Braava 390T wird durch den NorthStar-Cube extrem positiv beeinflusst. Was mir besonders gut gefällt: Der iRobot Wischroboter weiß unter anderem auch, wann er alle Stellen im Raum einmal abgefahren ist. Dann kehrt er zum Ausgangspunkt zurück und reinigt, anders als Chaos-Roboter, eben nicht weiter bis Sie dem Spiel ein Ende setzen oder der Akku leer wird.

Es gibt aber auch einen Grund, wieso diese Technologie heutzutage nicht mehr eingesetzt wird: Ihr sind einfach Grenzen gesetzt. Denn der Cube funktioniert nur innerhalb eines Raumes. Sobald er von Türen unterbrochen wird oder die Distanz zu groß wird, ist die Karte nicht mehr akkurat. LDS oder Kamera-Systeme sind da natürlich fortschrittlicher. Wenn Sie trotzdem ganze Etagen auf einmal vom Braava 390T reinigen lassen möchten, müssen Sie weitere NorthStar Cubes kaufen und diese verbinden. Das klappt gut, mehr als 32 mal packt der Wischroboter im Nasswisch-Modus allerdings nicht. Theoretisch können Sie aber bis zu vier Cubes verbinden, um 186 mal abzudecken. Das System ist nicht mehr top aktuell, funktioniert aber top. Ich spare mir das Geld lieber und trage den Wischi einfach von A nach B. Der Akku muss sowieso hin und wieder zwischenladen und das Wischtuch kann man dann auch auswaschen.

Darf es ein Schuss Reinigungsmittel sein?

Im Grunde „Nein“. Fast alle Mittel, die Sie so im Laden kaufen können, sind nicht geeignet. Ganz im Gegenteil: iRobot schließt so ziemlich alles aus, was nicht bei drei auf dem Baum oder von iRobot selbst ist. Das hängt natürlich einerseits mit der Garantie zusammen. Andererseits berichten aber auch einige Nutzer, die auf gängige Reinigungsmittel zurückgegriffen haben, von Rissen im Plastik des Wischpads. Tun Sie sich selbst einen Gefallen und nutzen Sie daher einfach normales Wasser. Das Ergebnis wird dadurch auch nicht schlechter, das kann ich Ihnen versprechen. Nur der angenehme „Frisch-Gewischt-Geruch“ bleibt leider aus. Ich nutze immer Wasser – geht schnell, ist billig und funktioniert. Alternativ können Sie natürlich auch das iRobot eigene Reinigungsmittel für schlappe dreizehn Euro kaufen. Das ist zugegebenermaßen gar nicht mal so schlecht – mir aber einfach zu teuer.

Wartungsbedarf und Ersatzteile

Zubehör musst fast keines ersetzt werden Während bei Saugroboter Filter und Bürsten regelmäßig gewechselt werden müssen, gibt es beim iRobot Braava 390T eigentlich kaum Wartungsbedarf. Das einzige, was Sie regelmäßig wechseln sollten, sind natürlich die Wischtücher. Bei regelmäßiger Nutzung reichen dafür aber alle drei bis vier Monate. Einen Kauf sparen Sie sich auf jeden Fall schon mal, da sich sowohl ein weiteres Trocken- als auch Nasswischtuch im Lieferumfang befindet.

So einfach funktioniert die Inbetriebnahme des Braava 390T.

Bevor Sie den Braava 390T starten können, müssen Sie ihn erstmal aufladen. Das dauert beim ersten Mal über die Turbo-Ladestation ca. vier Stunden. Alternativ können Sie den Roboter auch direkt am Kabel aufladen. Die Ladestation finde ich deutlich angenehmer als nur das Kabel. Allerdings lädt das Gerät über die Station ca. 20% schneller und steht im „Kabel-Lademodus“ auch nicht so schön aufgeräumt rum.

Sobald der Braava 390T voll aufgeladen ist, wird er Ihnen das mit einem sehr nervigen Piepton signalisieren. Bis es aber soweit ist, können Sie sich schon überlegen, wo Sie den NorthStar-Cube aufstellen möchten. Grundsätzlich muss dieser auf jeden Fall direkte Sicht auf die Decke haben und im besten Fall auch etwas erhöht stehen. Ein Tisch oder ein Schrank bieten sich hierfür gut an.

Wenn der iRobot Wischroboter dann vollgeladen ist, greifen Sie sich das passende Wischpad und legen es auf das entsprechende Tuch. Das Nasswischtuch befestigen Sie per Klettverschluss, das Trockenwischtuch per Gummirille (Ähnlich wie bei einem Swiffer). Falls der Braava nass wischen soll, müssen Sie natürlich noch den Wassertank auffüllen. Auf der Rückseite des NorthStar-Cubes befindet sich ein Ein- und Ausschalter. Sobald Sie den gedrückt haben, wird er sich automatisch mit dem Braava 390T verbinden.

Zum Schluss noch den Cube anschalten – und los geht’s! Auch hier gibt es wieder einen nervigen Piepton auf die Ohren. Leuchten alle drei blauen Anzeigen auf der Oberseite des Braavas, steht die Verbindung und es kann losgehen. Nun können Sie einfach den entsprechenden Modus (nass oder trocken) per Knopfdruck starten.

Braava 390T Test:

Die Wischleistung ist insgesamt gut. Insgesamt stehen ihm dafür zwei verschiedene Modi zur Verfügung. Einen Trocken- und einen Nasswisch-Modus. So richtig Sinn macht der Trockenwisch-Modus nicht einmal in kurz, für alle die es eilig haben: Der Trockenwisch-Modus ist allein gesehen für die Katz! Für alle, die etwas mehr Zeit haben: Im Grunde fungiert der Braava 390T hier als ein fahrender Staubwischer. Er bewegt sich Bahn für Bahn durch Ihre Zimmer und sammelt den Staub auf dem Boden auf. Der bleibt in dem Mikrofasertuch auch ganz gut hängen. Klar, er nimmt Schmutz auf. Ein Saugroboter ist da aber um Welten effektiver. So richtig Sinn macht dieser Modus allerdings trotzdem nicht. Denn Sie werden sehr wahrscheinlich einen Staubsauger (oder Staubsauger Roboter) zuhause haben, der diesen Job wesentlich besser erledigt. Und während der Braava 390T zwar Wollmäuse aufsammeln kann, sieht das bei Katzenstreu, Mehl, Zucker usw. schon anders aus. Denn Schmutz dieser Art bleibt nicht so richtig am Tuch hängen.

Die Aufnahmekapazität ist aber schnell erreicht. Außerdem gerät der Modus auch schnell mal an seine Grenzen, wenn etwas mehr Staub rumliegt. Die Aufnahmekapazität des Tuchs ist in diesem Fall eher begrenzt. Einziger Vorteil: Der Braava 390T kommt natürlich an Stellen, an den Sie mit dem Staubsauger vielleicht eher schwer kommen (z.B. unter die Couch).

Fazit

Trockenwischen: Ich finde den Modus kaum sinnvoll. Natürlich sollte die Fläche vor dem Nasswischen möglichst staubfrei sein. Aber jeder Staubsauger macht diesen Job schneller und besser. Wer nicht selbst saugen will, der holt sich einen Saugroboter. Der Trockenmodus des Braava ist sicher nicht die Lösung.

Gute Nassreinigung Überzeugt auch im Härtetest. Der Nasswisch-Modus kann dagegen richtig viel. Sobald Sie den Braava 390T in diesen Modus befördern, fährt er nicht mehr einfach geradeaus, sondern bewegt sich in einer Art Y-Form. Das können Sie sich ein bisschen wie die Bewegung eines Wischmops vorstellen: Vor, zurück, vor, zurück usw. Im Nass-Modus fährt der Braava 390T 3 mal über jede Stelle. Bei etwas hartnäckigeren Flecken kann das durchaus den Unterschied machen. Nach wenigen Sekunden bringt der iRobot Wischroboter schon Feuchtigkeit auf den Boden. Ab diesem Moment kann sich die Wischleistung des Braava 390T durchaus sehen lassen. Staub, ganz feiner Schmutz und feuchte Flecken stellen für den Wischroboter keine Probleme da. Hartnäckige Flecken kann er allerdings nicht beseitigen. Um die Wischleistung unserer Roboter im Härtefall zu testen, verteile ich immer Schokocreme in einem 1×1 Meter großen Viereck. Alle haben dann genau zehn Minuten Zeit, um die Schokolade wegzuwischen. Am Ende wische ich den „nassen Rest“ mit Küchenpapier auf, um zu sehen, ob auch wirklich keine Rückstände mehr übrig sind. Je weißer das Papier, desto besser.

Härtetest mit Schokoflecken: Wie schlägt sich der Braava 390T im Test?

Der Braava 390T hat schon nach guten sechs Minuten zumindest oberflächlich den gesamten Schmutz weggewischt. Nach zehn Minuten war dann nur noch ein ganz leichter Film aus Wasser und Schokolade Übrig. Bei der verteilten Menge ist das insgesamt ein gutes Ergebnis. Ein kleiner Schokofilm ist aber doch übriggeblieben. Der Braava 390T wischt ohne Zweifel besser als jeder Hybridroboter. Unter den reinen Wischrobotern sticht sein Ergebnis in unserem Härtetest nicht besonders heraus – weder positiv noch negativ. Alles was er nicht aufgewischt hat sehen Sie im Küchenpapier.

 

 

ACHTUNG:

Der Bericht für dieses Gerät, ist nicht aus Rezensionen mehrerer Nutzer und Tester zusammengefasst, sondern nur von einem Tester (Bisher liegt uns nur dieser Bericht vor). Wir bitten Sie diesen Umstand mit in Ihrer Bewertung Ihrer Produktauswahl zu berücksichtigen.
Wir bemühen uns schnellstmöglich weitere Testberichte zu diesem Gerät mit einfließen zu lassen.

Sollten Sie dieses Gerät gekauft haben, laden wir Sie herzlich ein uns eine Rezension zu diesem Gerät zuzusenden, damit wir diese dann anderen Interessenten zeigen und mit anderen teilen können und sich die Interessenten anschließend ein besseres Bild zu dem Gerät machen können.

 


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